Von Charlotte Møbjerg, Mitbegründerin von The Jewellery Room

So wählen Sie Diamantohrringe aus: Ein umfassender Guide

Die Auswahl von Diamantohrringen ist weniger kritisch als die eines Diamantrings, und genau das macht sie zu einem der besten Einstiegspunkte in den Bereich des edlen Diamantschmucks. Die kurze Antwort lautet: Legen Sie mehr Wert auf den Schliff als auf das Karatgewicht, kaufen Sie immer zertifizierte Steine über 0,5 Karat, wählen Sie ein Modell, das zu Ihrem Lebensstil passt, und kaufen Sie bei einem Designer, dessen Steinauswahl und Handwerkskunst Sie überprüfen können. Im weiteren Verlauf dieses Guides wird erläutert, wie Sie diese Grundsätze auf die einzelnen Ohrringtypen anwenden können – und welche Marktmechanismen Kunden kennen sollten, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

Diamantohrringe liegen hinsichtlich der Anforderungen an den Tragekomfort zwischen Ringen und Halsketten. Sie sind deutlich weniger Oberflächenkontakt und Stößen ausgesetzt als ein Ring, was bedeutet, dass die Auswahl an geeigneten Fassungen größer ist und die Pflege weniger aufwendig ist. Dieser geringere Belastungsgrad macht Diamantohrringe besonders gut für den Alltag geeignet, und es bedeutet, dass ein gegebenes Budget hier weiter reicht als bei einem Ring gleicher Qualität.

Eine ausführliche Darstellung der vier Cs – Schliff, Farbe, Reinheit, Karat – sowie eine eingehende Betrachtung der Frage „natürlich abgebaut oder im Labor gezüchtet“ finden Sie im Diamanten-Ratgeber, der alles abdeckt, was Sie wissen müssen, bevor Sie mit der Suche beginnen. 

Wenn Sie jedoch bereit sind, Ihr Traumschmuckstück zu finden – lesen Sie weiter.

Worauf Sie bei Diamantohrringen achten sollten

Legen Sie den Schliff vor allem anderen in den Vordergrund

Das Prinzip, das für allen Diamantschmuck gilt, trifft hier in besonderem Maße zu: Der Schliffgrad bestimmt, wie sich ein Diamant im Licht präsentiert. Ein gut geschliffener Diamant fängt das Licht durch seine Tafel-Facetten ein und gibt es als Brillanz zurück; ein schlecht geschliffener Stein lässt das Licht durch die Unterseite entweichen, was unabhängig von seiner Farbe oder Reinheit zu einem flachen, leblosen Erscheinungsbild führt.

Bei Ohrringen, bei denen der Diamant oft das primäre visuelle Element ist und sich auf Gesichtshöhe befindet, den ganzen Tag über in Bewegung und im Licht liegt, ist die Qualität des Schliffs der am deutlichsten wahrnehmbare Qualitätsfaktor. Das GIA (Gemological Institute of America) bewertet den Schliff auf einer Fünf-Punkte-Skala von „Excellent“ bis „Poor“; die AGS (American Gem Society) verwendet an der Spitze ihrer entsprechenden Skala die Bewertung „Ideal“. Ein „Excellent“- oder „Ideal“-Schliff sollte als unverzichtbare Mindestanforderung für Diamantohrringe gelten, bei denen der Stein im Mittelpunkt steht. Ein Diamant der Farbe G und der Reinheit VS2 mit einem „Excellent“-Schliff wird einen Diamanten der Farbe D und der Reinheit VVS1 mit einem „Fair“-Schliff unter allen Lichtverhältnissen – bei Tageslicht, bei Kerzenlicht oder auf einem Foto – stets übertreffen.

Drei Dinge, die Sie vor allem anderen prüfen sollten:

  • Schliffgrad auf dem Zertifikat: mindestens „Excellent“ (GIA) oder „Ideal“ (AGS)
  • Ob die Steine eines Paares aufeinander abgestimmt sind – Farbe und Reinheit sollten bei beiden einheitlich sein
  • Dass der Stein in der Fassung auf der richtigen Höhe sitzt: zu tief und er liegt im Schatten; zu hoch und die Fassung ist instabil

Übereinstimmung innerhalb eines Paares

Bei Ohrringen ist die Übereinstimmung der Steine ein Qualitätskriterium, das bei Schmuckstücken mit einem Stein keine Rolle spielt. Die Farb- und Reinheitsgrade der beiden Steine sollten einheitlich sein – sichtbare Unstimmigkeiten zwischen den beiden Steinen eines Paares wirken wie ein Qualitätskompromiss, unabhängig von den einzelnen Bewertungen. Seriöse DesignerInnen und VerkäuferInnen wählen passende Steine bewusst aus; fragen Sie vor dem Kauf ausdrücklich nach der Übereinstimmung.

Zertifizierte Steine sind ab 0,5 Karat von Bedeutung

Jeder Diamant über etwa 0,5 Karat sollte ein Zertifikat von GIA, IGI (International Gemological Institute) oder AGS aufweisen. Das Zertifikat bestätigt Schliff, Farbe, Reinheit und Karatgewicht, die unabhängig vom Verkauf bewertet wurden.

Für kleinere Pavé- oder Akzentdiamanten in Ohrring-Fassungen sind individuelle Zertifikate nicht üblich – entsprechend der Praxis auf dem Markt für Rohdiamanten bei kleinen Steinen. Bei Hauptsteinen in Ohrsteckern oder bedeutenden Ohrhängern ist eine Zertifizierung eine berechtigte Erwartung und eine angemessene Forderung.

Ein Hinweis zum Vergleich zwischen GIA und IGI: Beide verwenden identische Bewertungsskalen – D bis Z für die Farbe, FL (Flawless) bis I3 (Included) für die Reinheit und „Excellent“ bis „Poor“ für den Schliff. Der praktische Unterschied besteht darin, dass die IGI-Bewertungen etwa eine Stufe großzügiger ausfallen können als die der GIA. Ein IGI G/VS2 und ein GIA G/VS2 stehen möglicherweise nicht für identische Qualität des Steins. Keines der beiden Zertifikate ist ungültig – die IGI ist die führende Zertifizierungsstelle für laborgezüchtete Diamanten und in diesem Zusammenhang völlig standardisiert. Der Punkt ist, dass für einen Vergleich unter gleichen Voraussetzungen dasselbe Zertifizierungslabor erforderlich ist.

Was Sie vor dem Kauf beachten sollten

Verlangen Sie das Zertifikat – und lesen Sie es durch. Bei Steinen über 0,5 Karat sollten Sie nachfragen, welches Labor den Stein zertifiziert hat, und überprüfen, ob der Schliffgrad im Dokument angegeben ist. Eine mündliche Qualitätszusicherung ist nicht dasselbe wie ein begutachtetes Zertifikat.

Fragen Sie, ob die Diamanten aus Minen stammen oder im Labor gezüchtet wurden. Beide werden bei The Jewellery Room mit vollständiger Transparenz verkauft. Die Antwort sollte mit dem Zertifikat übereinstimmen, in dem die Herkunft angegeben ist. Bei jedem Verkäufer, der zögert, direkt zu antworten, ist Vorsicht geboten.

Fragen Sie nach dem Metall. Handelt es sich um massives 18-karätiges Gold oder um vergoldetes Metall? Wenn es sich um Weiß Gold handelt, wurde es Rhodiniert, und was beinhaltet eine Neuvergoldung? Dies sind einfache Fragen; ein seriöser Verkäufer wird sie konkret beantworten.

Fragen Sie nach der Behandlung der Steine. Standarddiamanten – ob aus Minen oder im Labor gezüchtet – werden nicht in der Weise behandelt, wie es bei vielen farbigen Edelsteinen der Fall ist. Einige Diamanten minderer Qualität werden jedoch mit Rissfüllungen versehen oder mit Laserbohrungen versehen, um die scheinbare Reinheit zu verbessern. In einem Zertifikat wird jede Behandlung vermerkt. Fragen Sie ausdrücklich nach, wenn ein Stein kein Zertifikat hat.

Fragen Sie nach der Fassung und deren Pflege. Krappenfassungen bei Ohrringen erfordern weniger häufige Kontrollen als Ringfassungen, doch ist es sinnvoll zu fragen, ob der Designer regelmäßige Überprüfungen empfiehlt, insbesondere bei bedeutenden Steinen.

Was Sie beachten sollten

Das Karatgewicht wird als wichtigstes Qualitätsmerkmal beworben. Auf dem Markt für Ohrringe, insbesondere im preisgünstigen Segment, wird häufig das Gesamtkaratgewicht in den Vordergrund gestellt – „2-Karat-Diamant-Ohrstecker“ –, ohne den Schliffgrad, die Anzahl der Steine oder die Qualität der einzelnen Steine anzugeben. Ein Paar schlecht geschliffener Steine mit einem Gesamtgewicht von 2 Karat wirkt deutlich weniger beeindruckend als ein Paar Steine mit „Excellent“-Schliff und einem Gesamtgewicht von 1 Karat. Erkundigen Sie sich nach dem Schliffgrad, bevor Sie das Gesamtkaratgewicht in Betracht ziehen.

Nicht zusammenpassende Paare, dieals zusammenpassend verkauft werden. Im Einzelhandel sollten die beiden Steine eines Paares von Ohrsteckern oder Hängeohrringen gemeinsam begutachtet werden. Sichtbare Abweichungen in Farbe oder Größe zwischen den beiden Steinen eines Paares sind ein Zeichen dafür, dass die Auswahl der Steine nicht sorgfältig erfolgte. Seriöse unabhängige DesignerInnen stimmen Steine bewusst aufeinander ab; Großhändler tun dies manchmal nicht.

GIA versus IGI – die Unterschiede erklären. Kunden, die Preise für zertifizierte Steine vergleichen, sollten darauf achten, welches Labor das jeweilige Zertifikat ausgestellt hat. Ein von IGI mit G/VS2 bewerteter Stein kann eine etwas andere Qualität aufweisen als ein von GIA mit G/VS2 bewerteter Stein. Dies ist kein Grund, IGI-Zertifikaten zu misstrauen – es ist ein Grund, gleichartige Steine zu vergleichen und bei unterschiedlichen Laboren entsprechend anzupassen.

„Natürlich“ bedeutet nicht „unbehandelt“. Bei Diamanten sind Standardsteine unbehandelt – doch einige abgebaute Diamanten geringerer Qualität werden mit Rissfüllungen versehen oder lasergestrahlt, um die scheinbare Reinheit zu verbessern. Dies wird in einem Zertifikat vermerkt. Fragen Sie immer nach, wenn kein Zertifikat vorliegt.

Arten von Diamant-Ohrringen – Was Sie bei den einzelnen Modellen beachten sollten

Diamantohrstecker

Diamantohrstecker sind die vielseitigsten Ohrringe im Bereich des edlen Schmucks. Ein runder Brillantschliff mit „Excellent“-Schliff sitzt auf Höhe des Gesichts, reflektiert den ganzen Tag über das Licht und passt zu jedem Anlass, vom morgendlichen Meeting bis zur Abendveranstaltung. Das Format ist im Grunde genommen perfekt – und das Kaufprinzip ist entsprechend einfach: Kaufen Sie den besten Schliff, den Ihr Budget zulässt, und wählen Sie dann die Steingröße entsprechend aus.

Die Fassungshöhe ist bei Ohrsteckern wichtiger als bei jeder anderen Art von Ohrringen. Eine Vier- oder Sechs-Krappenfassung von Martini hält den Stein im richtigen Winkel für maximale Lichtreflexion; eine Zargenfassung sorgt für einen klareren, moderneren Look mit etwas geringerer Lichteinfall. Beide sind geeignete Optionen – die ästhetische Entscheidung ist eine persönliche. Wichtig ist, dass der Stein nicht zu tief in der Fassung sitzt, da dies den Zweck eines Brillantschliffs zunichte macht.

Drei Dinge, die bei der Auswahl von Ohrsteckern wichtig sind:

  • Zuerst der Schliff, dann die Größe
  • Übereinstimmung der Steine im Paar
  • Fassung – der Diamant sollte hoch genug sitzen, um das Licht ungehindert einfangen zu können

Diamant-Creolen und Huggies

Creolen und Huggies – von minimalistischen Pavé-Huggies bis hin zu markanten Statement-Creolen – sind für viele Kunden die alltagstauglichste Form von Diamantohrringen. Die Qualität der Pavé- oder Kanalfassung ist das wichtigste Qualitätskriterium: Die Steine sollten in ihrer Größe einheitlich sein und auf gleichbleibendem Niveau gefasst sein. Unregelmäßigkeiten bei der Anordnung der Steine sind beim Tragen sichtbar und spiegeln die Qualität der handwerklichen Ausführung wider, unabhängig von der individuellen Qualität der einzelnen Steine.

Speziell bei Huggies – kleinen Creolen, die dicht am Ohrläppchen anliegen und typischerweise einen Durchmesser von 8 bis 12 mm haben – lohnt es sich, das Scharnier und den Verschlussmechanismus zu prüfen. Ein täglich getragener Huggie belastet das Scharnier ständig; ein gut gefertigter Mechanismus hält lange, ein schlecht gefertigter hingegen nicht.

Drei Dinge, auf die es bei Creolen und Huggies ankommt:

  • Gleichmäßigkeit der Pavé- oder Kanalsteine – einheitliche Größe, gleichmäßige Ausrichtung
  • Qualität von Scharnier und Verschluss bei Schmuckstücken für den täglichen Gebrauch
  • Ob die Steine nur auf der Vorderseite oder vollständig um den Reifen herum gefasst sind (beeinflusst den Preis erheblich)

Diamant-Tropfen-Ohrhänger und -Ohrringe

Diamant-Tropfen- und Hängeohrringe – von schlichten, in einer Zargenfassung gefassten Solitär-Tropfen bis hin zu mehrreihigen Kronleuchter-Modellen – sind von allen Ohrringformen den geringsten Belastungen ausgesetzt. Der Stein ist keiner ständigen Oberflächenbelastung ausgesetzt, und die Bewegung des Schmuckstücks im Licht bringt die Brillanz eines gut geschliffenen Diamanten optimal zur Geltung.

Für Solitär-Tropfen-Ohrringe gilt dasselbe Prinzip wie für Ohrstecker: Der Schliffgrad bestimmt, wie der Stein in Bewegung wirkt. Ein einzelner, gut geschliffener Stein an einer feinen Halskette, schlicht gefasst, bringt seine optische Leistung optimal zur Geltung. Aufwendige Fassungen um einen schlecht geschliffenen Stein herum verbessern diesen nicht.

Bei Ohrringen mit mehreren Steinen verlagert sich der Fokus auf die Einheitlichkeit der Steine im gesamten Schmuckstück – Farbe und Reinheit sollten optisch aufeinander abgestimmt sein, insbesondere bei Steinen, die nahe beieinander liegen oder sich auf derselben Ebene befinden.

Drei Dinge, die bei Tropfen- und Hängeschmuck wichtig sind:

  • Schliffqualität der Hauptsteine – Bewegung verstärkt sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften
  • Einheitlichkeit der Steine bei Schmuckstücken mit mehreren Steinen
  • Sicherheit des Verschlusses bei Schmuckstücken mit hohem Steingewicht

Diamant-Ear Cuffs und Crawler

Ear Cuffs und Crawler-Ohrringe – die am Ohrläppchen entlanglaufen oder am Knorpel sitzen – sind weniger konventionelle Formen von Diamantohrringen, und die Kaufkriterien unterscheiden sich. Die wichtigste Frage betrifft Passform und Sicherheit: Eine Ohrklemme, die richtig sitzt und an Ort und Stelle bleibt, ist ein alltagstaugliches Schmuckstück; eine, die verrutscht oder ständig nachjustiert werden muss, ist es nicht. Bei größeren Diamant-Crawlern sollten Sie fragen, ob der DesignerInnen eine Auswahl an Größen oder verstellbare Varianten anbietet.

Warum sollten Sie sich für eine unabhängige DesignerIn entscheiden?

Die Auswahl der Steine ist eine persönliche Angelegenheit und erfolgt nicht nach Spezifikationen. Ein Großhändler beschafft Diamanten innerhalb einer bestimmten Qualitätsklasse – also jene Steine, die den Vorgaben entsprechen. Ein unabhängiger Designer, der mit Diamanten arbeitet, wählt die Steine einzeln aus und bestimmt den passenden Stein für die jeweilige Fassung danach, wie dieser unter den Bedingungen, unter denen er getragen wird, tatsächlich wirkt. Zwei Diamanten mit identischen GIA- oder IGI-Bewertungen können deutlich unterschiedlich aussehen. Der unabhängige Designer ist der Kunde, der diesen Unterschied wahrnimmt und entsprechend handelt.

Transparenz wird unterschiedlich belegt. Ein unabhängiger Designer unterhält eine direkte Beziehung zu seiner Lieferkette, wie es bei Großhändlern in der Regel nicht der Fall ist. Zertifizierung als konfliktfrei, Herkunft aus Laborzüchtung, Beschaffung von recyceltem Metall – dies sind Verpflichtungen, die ein unabhängiger Hersteller persönlich überprüfen und für die er persönlich einstehen kann. Dies unterscheidet sich grundlegend von den CSR-Erklärungen großer kommerzieller Unternehmen.

Das Design spiegelt eine ganz bestimmte Sichtweise wider. Traditionshäuser fertigen wunderschön gearbeitete Versionen ihrer Vorlagen an. Großhandelsketten produzieren das, was der aktuelle Markt verlangt. Unabhängige DesignerInnen entwerfen Ohrringe, weil sie eine ganz bestimmte Vorstellung davon haben, wie ein Diamant in einer Fassung sitzen sollte, welches Metall ihn umgeben sollte und wie er sich bewegen sollte. Das daraus entstehende Schmuckstück wirkt oft individueller – nicht, weil es versucht, individuell zu sein, sondern weil es von jemandem geschaffen wurde, der eine echte Überzeugung vertritt.

Sie kaufen bei jemandem, dem Ihr Erlebnis am Herzen liegt. Unabhängige DesignerInnen bauen ihren Ruf Stück für Stück auf. Das verändert ihre Herangehensweise an die Steinauswahl, die Qualität der Fassung und das Gespräch vor dem Kauf.

Unsere Auswahl

Diamant-Ohrringe bei The Jewellery Room

Diamantohrstecker – Die vielseitigsten Diamantohrringe, entworfen von DesignerInnen, die selbst dieses bewährte Format mit ihrer ganz eigenen Handschrift interpretieren. Runde Brillantschliffe und ausgefallene Schliffe, Fassungen aus 18 Karat Gold und Platin. Diamantohrstecker entdecken →

Diamant-Creolen und Huggies – Von minimalistischen Pavé-Huggies für den Alltag bis hin zu markanten Creolen, die als Statement-Schmuckstücke überzeugen. DesignerInnen, die mit 18 Karat Gelb-, Weiß- und Rose Gold arbeiten. Diamant-Huggies ansehen →

Diamant-Tropfen- und Hängeohrringe – Einzelne Solitär-Tropfen, Kronleuchter-Schmuckstücke und alles dazwischen. Das Ohrringformat, das die Bewegung eines gut geschliffenen Diamanten am besten zur Geltung bringt. Diamantohrringe ansehen

Ohrringe mit laborgezüchteten Diamanten – Die vollständige Auswahl an Ohrringen mit laborgezüchteten Diamanten für Kunden, die optische Qualität zu einem deutlich günstigeren Preis wünschen, von DesignerInnen, die sich speziell auf laborgezüchtete Diamanten spezialisiert haben. Laborgezüchteter Diamantschmuck ansehen →

Ausgewählte DesignerInnen für Diamantohrringe

Marie Mas – Die in Paris ansässige Marie Mas bringt Freude und Überraschung in den Bereich des edlen Schmucks und entwirft Schmuckstücke, die durch Bewegung zum Leben erweckt werden und Schönheit in ein Erlebnis verwandeln. „MAS“ stammt von Maries Großmutter, da dies deren Mädchenname war, und bedeutet auf Balinesisch zudem „Gold“.
Entdecken Sie Marie Mas →

Josephine Skriver Jewelry — Die eigene Schmuckkollektion des dänischen Supermodels Josephine Skriver wird exklusiv bei The Jewellery Room verkauft. Jedes Schmuckstück wird in Kopenhagen aus 14-karätigem Gold oder Weißgold gefertigt und mit im Labor gezüchteten Diamanten besetzt.
Entdecken Sie Josephine Skriver Jewelry →

Ole Lynggaard — Das 1963 von Ole Lyngaard in Kopenhagen gegründete, heute renommierte Schmuckhaus befindet sich nach wie vor in Familienbesitz und wird bereits in der dritten Generation geführt. Auch heute noch widmet sich die Familie Lynggaard der feinen dänischen Schmuckhandwerkskunst, wobei jedes Schmuckstück in den Werkstätten nördlich von Kopenhagen handgemacht wird.
Entdecken Sie Ole Lynggaard →

Angèle Brousse — Angèle Brousse gründete ihr gleichnamiges Pariser Schmuckhaus nach jahrelanger Tätigkeit in der Luxusbranche. Sie brachte sich das Handwerk selbst bei, bevor sie eine Marke etablierte, die auf durchbrochenen, spitzenartigen Designs aus 18-karätigem Gold und Diamanten basiert. Diese werden in einem RJC-zertifizierten europäischen Atelier unter Verwendung traditioneller Goldschmiedetechniken gefertigt.
Angèle Brousse entdecken →

Warum bei The Jewellery Room shoppen?

The Jewellery Room ist ein kuratierter Marktplatz für unabhängige SchmuckdesignerInnen. Jeder Designer auf der Plattform wurde von den Gründerinnen Charlotte und Pernille Møbjerg ausgewählt, die über jahrzehntelange Erfahrung in der Schmuckbranche verfügen und diese bei der Kuratierung einbringen. The Jewellery Room ist weder Eigentümer des Schmucks noch kontrolliert es die Beschaffungspraktiken der DesignerInnen – vielmehr trifft es wohlüberlegte Entscheidungen darüber, welche DesignerInnen der Plattform würdig sind, und steht redaktionell hinter diesen Entscheidungen.

Speziell zu Diamantohrringen:

Die Auswahl umfasst sowohl natürliche als auch laborgezüchtete Diamanten. Die auf The Jewellery Room empfohlenen DesignerInnen arbeiten sowohl mit natürlichen Diamanten – die als konfliktfrei zertifiziert sind – als auch mit laborgezüchteten Diamanten aus verifizierten Quellen. Bei beiden wird transparent angegeben, um welchen Stein es sich handelt und woher er stammt.

Die Kuration deckt eine echte Bandbreite an Preisklassen ab. Edle Diamantohrringe von einem unabhängigen Designer erfordern kein Budget für ein Traditionshaus. Die Auswahl umfasst erschwingliche Alltagsstücke – Diamant-Ohrstecker, Huggies, zarte Ohrhänger – sowie auffälligere Statement-Ohrringe, allesamt von DesignerInnen, deren Ansatz bei der Steinauswahl und Handwerkskunst denselben kuratorischen Standard erfüllt.

Die Designpalette ist vielfältig. Minimalistische Ohrstecker, skulpturale Creolen, asymmetrische Ohrhänger, architektonische Ohrklemmen – die gesamte Bandbreite dessen, was Diamantohrringe sein können, von DesignerInnen, die sich jeweils ganz bewusst ihre eigene Version davon ausgedacht haben.

Es gibt keine richtige Zahl – aber es gibt einen richtigen Ansatz. Unabhängig vom Budget sollten Sie dieses zunächst für die Qualität und erst dann für die Größe aufwenden. Ein gut geschliffenes Paar Ohrstecker mit 0,5 Karat in der Qualität G/VS2 wird in derselben Preisklasse stets besser abschneiden als ein Paar mit 0,8 Karat und einem „Fair Cut“-Schliff. Für Alltags-Ohrringe liefert das erschwingliche Segment des Marktes für edle Diamanten – von unabhängigen DesignerInnen, die mit 18-karätigem Gold und zertifizierten Steinen arbeiten – wirklich beeindruckende Ergebnisse, ohne dass dafür ein großes Budget erforderlich ist.

 Der Diamant ist der widerstandsfähigste Edelstein für den täglichen Gebrauch, und Ohrringe sind weniger Oberflächenbelastungen ausgesetzt als Ringe – was Diamantohrringe zu einer der praktischsten Optionen im Bereich des edlen Schmucks für den Alltag macht. Speziell für den täglichen Gebrauch sind Diamant-Ohrstecker und Huggies in Zargenfassungen oder gut gearbeiteten Krappenfassungen die praktischsten Formen: Sie liegen eng am Ohr an, verfangen sich kaum in Stoffen und erfordern nur minimale Pflege. Auch das Metall spielt eine Rolle – 18-karätiges Gold oder Platin bewahren die Festigkeit der Fassung im Laufe der Zeit besser als Legierungen mit geringerer Reinheit.

Verlangen Sie für jeden Stein über 0,5 Karat ein Zertifikat zur Einstufung und prüfen Sie, welches Labor dieses ausgestellt hat – GIA und IGI verwenden zwar dieselbe Bewertungsskala, doch die Einstufungen von IGI können etwas großzügiger ausfallen, was beim Preisvergleich eine Rolle spielt. Fragen Sie, ob die Steine aus dem Bergbau stammen oder im Labor gezüchtet wurden. Fragen Sie, ob die beiden Steine eines Paares hinsichtlich Farbe und Reinheit aufeinander abgestimmt sind. Fragen Sie, ob das Metall aus massivem Gold besteht oder vergoldet ist. Dies sind berechtigte Fragen; jeder seriöse Verkäufer wird sie Ihnen direkt beantworten.

Unabhängige DesignerInnen wählen Edelsteine individuell aus und nicht allein nach Qualitätsklassen. Sie kennen ihre Lieferketten auf eine Weise, wie es bei großen kommerziellen Betrieben in der Regel nicht der Fall ist. Und ihre Designs spiegeln eine ganz eigene Sichtweise wider – was dazu führt, dass ihre Schmuckstücke durchdachter wirken als kommerzielle Serienmodelle, nicht weil die DesignerInnen versuchen, individuell zu sein, sondern weil sie eine bewusste Entscheidung darüber getroffen haben, wie dieser Ohrring aussehen soll. Für einen Kunden, dem es wichtig ist, was er trägt, ist dieser Unterschied stets erkennbar.

 Diamant-Ohrstecker sind Ohrringe mit Stecker und Verschluss, bei denen der Stein direkt am Ohrläppchen sitzt – die vielseitigste Form von edlen Ohrringen überhaupt. Diamant-Huggies sind kleine Creolen mit einem Durchmesser von typischerweise 8 bis 12 mm, die eng am Ohrläppchen anliegen. Der Hauptunterschied ist ästhetischer und praktischer Natur: Bei Ohrsteckern steht der Stein im Vordergrund; Huggies erzeugen eine andere Silhouette – der Diamant-Ring umschließt das Ohrläppchen, anstatt aus ihm herauszuragen. Beide Formen eignen sich gut für den Alltag. Kunden, denen herkömmliche Creolen zu groß oder zu schwer sind, empfinden Huggies oft als praktischen Mittelweg.

Eine umfassende Darstellung der vier Qualitätsmerkmale, eine ausführliche Erörterung der Frage „natürlich abgebaut oder im Labor gezüchtet“ sowie Informationen zu den Vorzügen der einzelnen Diamantformen finden Sie im Diamanten-Guide.

Ausführliche Guides zu den einzelnen Qualitätsfaktoren: Diamantschliff · Diamantfarbe · Diamantreinheit · Diamantkarat