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Artikel: Josephine Bergsøe über die Halskette aus „Practical Magic 2: Zauberhafte Schwestern“

The Necklace from Practical Magic 2: A Deepdive with Josephine Bergsøe

Josephine Bergsøe über die Halskette aus „Practical Magic 2: Zauberhafte Schwestern“

Im Frühherbst 2026 kam „Practical Magic 2: Zauberhafte Schwestern“ endlich weltweit in die Kinos. Die Fortsetzung des Kultklassikers „Zauberhafte Schwestern“ von 1998 mit Nicole Kidman und Sandra Bullock wurde mit Spannung erwartet. Mit ihrer perfekten Mischung aus Leben und Tod, Licht und Dunkelheit hat sie niemanden enttäuscht.

Neben Sandra Bullock und Nicole Kidman stehen diesmal die jungen Schauspielerinnen Joey King und Maisie Williams im Mittelpunkt. Sie spielen Kylie und Antonia Owens, die Töchter von Bullocks Figur Sally.

Doch nicht nur die Magie zog das Publikum in ihren Bann, sondern auch der wunderschöne Schmuck der Hauptdarstellerinnen, allen voran die Halskette mit Schädelanhänger, die Joey King trägt.

Entworfen und gefertigt wurde die Halskette Memento Mori von der dänischen Schmuckdesignerin Josephine Bergsøe. Sie erweitert ihre gleichnamige Kollektion und knüpft an die Schädelmotive an, mit denen sie seit über 30 Jahren arbeitet. Wir haben mit Josephine über dieses besondere Stück gesprochen: warum sie dieses Motiv so liebt und weshalb man seine KundInnen überhaupt daran erinnern möchte, dass sie eines Tages sterben werden.

Ein uraltes Symbol

Seit Jahrhunderten taucht der Schädel als Symbol in Kunst und Kultur auf. Josephine Bergsøe arbeitet seit mehr als 30 Jahren mit handgeschnitzten Schädeln, und wie sie uns erzählt, ist es gerade das zutiefst Menschliche an diesem Symbol, das sie inspiriert.

„Wenn man alles Äußere beiseitelässt, sind wir alle gleich. Wir alle haben Träume, Ambitionen, Ängste und Rechte. Dieser Gedanke hat mir immer sehr viel bedeutet. Gleichzeitig reizt es mich, diese Schlichtheit herauszufordern, indem ich die Schädel mit Edelsteinen, Diamanten und Perlen umgebe. In diesem Kontrast liegt eine kleine Provokation, etwas sehr Menschliches, finde ich“, sagt sie.

Im Laufe ihrer Karriere ist sie immer wieder zu diesem Motiv zurückgekehrt. Es wird ihr nie langweilig, und sie trägt es selbst am liebsten. Besonders mag sie seine Dualität: Ein Schädel kann ernst und verspielt, schlicht und extravagant, schön und ein wenig beunruhigend zugleich sein. Alle ihre Schädel werden von erfahrenen KunsthandwerkerInnen von Hand geschnitzt, aus Koralle, Gagat, Bernstein, Türkis, Mammutelfenbein oder anderen Naturmaterialien.

„Ich suche nach Arbeiten außergewöhnlich begabter SchnitzerInnen, bei denen Ausdruck und Proportionen genau stimmen“, erklärt sie.

„Manchmal finde ich lange Zeit kein einziges passendes Stück. Gewöhnliche oder schlecht geschnitzte Schädel gibt es viele, wirklich schöne dagegen nur selten. Sie sind kleine Skulpturen ganz eigener Art.“

Edelsteine als Ausgangspunkt

Josephine gründete Bergsøe Jewellery 1989. Gemeinsam mit ihrem kleinen Team fertigt sie jedes Schmuckstück in ihrem Atelier im Zentrum von Kopenhagen von Hand. Keines ihrer Stücke gleicht dem anderen, und für die schönsten und außergewöhnlichsten Edelsteine reist sie um die ganze Welt. Die Steine bilden den Ausgangspunkt jedes Entwurfs, und die Halskette Memento Mori ist da keine Ausnahme.

„Am Anfang steht immer der Schädel. Manchmal liegt einer eine ganze Weile auf meinem Tisch, bevor ich weiß, was aus ihm werden will. Ich betrachte seinen Ausdruck, seine Farbe, seine Form und den Charakter des Materials. Dann ordne ich nach und nach Perlen, Diamanten und farbige Edelsteine um ihn herum an, fast so, als würde ich ihn ankleiden. Ein festes Schema gibt es dabei nicht“, erklärt sie.

Dieser Prozess verlangt viel Aufmerksamkeit für die Edelsteine, die Materialien und ihr Zusammenspiel. Josephine lässt sich dabei nicht hetzen und gibt ihm die Zeit, die er braucht. Schließlich geht es bei Memento Mori genau darum, Gegensätze sichtbar zu machen: Licht in der Dunkelheit, Leben im Tod.

„Die Komposition entsteht an der Werkbank, bis alles seinen Platz gefunden hat. Manchmal wird der Kontrast ziemlich extravagant: eine bescheidene kleine Erinnerung an die Vergänglichkeit, umgeben von Gold, Diamanten und Perlen. Dieser Widerspruch gehört ganz wesentlich zu meinen Memento-Mori-Stücken. Und weil jeder Schädel von Hand geschnitzt ist und jede Komposition um genau diesen einen Schädel herum wächst, kann kein Stück dem anderen gleichen“, sagt Josephine.

„Bedenke, dass du sterben musst“

In „Practical Magic 2: Zauberhafte Schwestern“ trägt Kylie Owens, gespielt von Joey King, die Halskette Memento Mori. Ihr Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Bedenke, dass du sterben musst“.

„Für mich ist Memento Mori nichts Dunkles oder Morbides, ganz im Gegenteil. Es erinnert uns daran, dass unsere Zeit hier begrenzt ist und wir sie deshalb gut nutzen sollten: die Dinge so schön, so ehrlich und so von Herzen zu tun, wie wir nur können, solange wir hier sind“, sagt Josephine Bergsøe und fügt hinzu:

„Es hat etwas seltsam Lebensbejahendes, an die eigene Sterblichkeit erinnert zu werden.“

Entdecke die Kollektion Memento Mori hier.

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