Von Mitbegründerin Charlotte Møbjerg

Gamme Blanche: Warum der Cocktailring das ultimative Schmuckstück für den Sommer ist

Cocktailringe erleben derzeit einen regelrechten Boom, und Marine Penet, Gründerin von Gamme Blanche, ist davon nicht überrascht. 

„Nach Jahren des ruhigen, zurückhaltenden Minimalismus möchten die Menschen wieder Spaß an ihrer Garderobe und ihrem Schmuck haben“, erklärt sie. „In der heutigen, eher düsteren, bedrückenden und stressigen Zeit ist Schmuck zu einer Form der reinen Freude geworden.“

Die in Paris lebende Designerin entwirft alle Schmuckstücke selbst in Frankreich, in Zusammenarbeit mit Kunsthandwerkern aus Jaipur. Für sie ist das Format des Cocktailrings ein wahrer kreativer Spielplatz. 

„Dieses Format ermöglicht es mir, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und herrlich wilde, überdimensionale und völlig grenzenlose Schmuckstücke zu designen“, sagt sie. „Es ist ein außergewöhnlicher Spielraum, in dem ich alle traditionellen Regeln der Schmuckherstellung brechen kann.“

„Bei der Gestaltung eines Cocktailrings geht es darum, diesen rebellischen, theatralischen und äußerst eleganten Geist am Leben zu erhalten.“

Hinter dieser Freiheit verbirgt sich auch eine Geschichte: Cocktailringe entstanden in den 1920er Jahren während der Prohibition und wurden von Frauen als Zeichen ihrer Unabhängigkeit getragen.

 „Den Cocktailring zu entwerfen bedeutet, diesen rebellischen, theatralischen und äußerst eleganten Geist am Leben zu erhalten.“

Ein auffälliger Ring leistet in den wärmeren Monaten etwas, was eine Halskette oder Ohrringe nicht können. Er stellt keinerlei Anforderungen an den Rest Ihres Outfits.

 „Ein auffälliger, übergroßer Ring verwandelt ein schlichtes Outfit im Handumdrehen in einen Statement-Look“, sagt Marine – genau die Art von mühelosem, wirkungsvollem Styling, nach dem der Sommer verlangt. Trägt man ihn allein am Zeige- oder Mittelfinger, während die übrige Hand ungeschmückt bleibt oder nur mit zierlichen Ringen verziert ist, wird er zum unübersehbaren Blickfang. Er eignet sich gleichermaßen gut, um ein klassisches kleines Schwarzes oder ein schlichtes weißes Hemd mit Jeans aufzuwerten.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Cocktail-Ring sind, ist Marines Rat eher praktischer als rein ästhetischer Natur.

 „Der entscheidende Faktor ist Komfort und Proportion“, sagt sie. „Per Definition ist ein Cocktailring kopflastig und voluminös. Wenn er schlecht ausbalanciert ist, dreht er sich ständig am Finger oder fühlt sich beim Tragen unangenehm an. Achten Sie darauf, dass das Ringband stabil genug ist, um die zentrale Fassung zu tragen, und dass die Passform perfekt sitzt.“

„Es geht darum, Perlen auf eine Weise zu präsentieren, die natürlich, modern und alltagstauglich wirkt.“

Als sie gebeten wird, einen Favoriten auszuwählen, zögert Marine – sie kann sich einfach nicht für nur ein Schmuckstück entscheiden, doch drei Schmuckstücke aus der Kollektion zeigen die ganze Bandbreite dessen, was ein Cocktailring sein kann. 

Der QUADRA-Ring ist stark grafisch geprägt und minimalistisch gestaltet, mit einem Turmalin im Baguette-Schliff, der sich über die gesamte Breite des Fingers erstreckt.

Der PARFUM-Ring ist von dem Parfümflakon ihrer Mutter inspiriert, dessen Linien ursprünglich an Chanel No. 5 erinnerten – ein offener Ring in einer modernen Interpretation des „Toi et Moi“-Stils, zart mit Diamanten in Fassungen besetzt.

Der MAHARANI-Ring, dessen Form an eine indische Palasttür angelehnt ist, fasst einen erhabenen Olivquarz inmitten eines Farbverlaufs aus Diamanten, den Marine als Nachahmung des Sprudelns von Champagnerblasen beschreibt.

Für alle, die nach einem einzigen Schmuckstück suchen, das einen gesamten Sommerlook trägt, ist ein Cocktailring die Antwort, für die Marine sich während ihrer gesamten Karriere eingesetzt hat.

Entdecken Sie hier ihre gesamte Kollektion.