Ein Gespräch über Schmuck mit Hasla

Das beliebte norwegische Schmucklabel ist bekannt für seine elegante, moderne Interpretation von Klassischem Schmuck. Wir haben uns mit Anne, einer der beiden Schwestern hinter Hasla und Kreativdirektorin, getroffen, um mehr über ihre Inspirationen zu erfahren und ihr ein paar Quizfragen zu stellen.

Gunnhild & Anne, Schwestern und die kreativen Köpfe hinter der norwegischen Marke


Beschreiben Sie einen perfekten Tag für Sie?
Ich würde sagen, ein perfekter warmer Sommertag. Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, insbesondere mit meinem Sohn.

Wovon träumen Sie?
Ich träumedavon , dass Hasla sowohl in Skandinavien als auch irgendwann weltweit eine führende Marke für Schmuck wird.

Was würden Sie tun, wenn Sie eine Million Dollar gewinnen würden?
Das Kapital nutzen, um unsere Marke auszubauen und sie internationaler zu machen. Ich persönlich würde gerne ein Jahr lang mit meiner Familie um die Welt reisen. An Designs arbeiten und mich von anderen Kulturen inspirieren lassen.

 

Warum haben Sie sich entschieden, Schmuck-DesignerIn zu werden?
Meine Eltern haben die Marke gegründet, als ich noch ein Baby war. Ich bin in der Werkstatt aufgewachsen und habe schon früh angefangen, bei der Produktion mitzuarbeiten. Dass ich Designerin geworden bin, ist allerdings eher Zufall. Ich habe Kunst studiert und wollte einen kreativen Beruf ausüben. Im Jahr 2008 entwarf ich eine Kollektion für die Marke und merkte, dass mir das sehr viel Spaß machte! Seitdem bin ich die Designerin bei Hasla.

Beschreiben Sie die Design-DNA von Hasla?
Wir sind bodenständig und nachhaltig. Wir kreieren zeitlose Schmuckstücke von hoher Qualität. Wir stehen für „Slow Fashion“ und hoffen, dass unser Schmuck über Generationen hinweg getragen wird. Wir legen Wert auf das Storytelling und das Konzept hinter jeder Kollektion. Handwerk ist uns sehr wichtig. In unserer Werkstatt arbeiten hochqualifizierte Goldschmiede, die alle Prototypen entwickeln und anfertigen.

Haben Sie eine verrückte Angewohnheit?
Ich habe immer jede Menge Schmuckstücke in meiner Jackentasche. Ich hebe Dinge vom Boden auf, meist Elemente aus der Natur. Das ist ein wichtiger Schritt in meinem Design-Prozess. Momentan habe ich eine Kastanienschale und ein interessantes Stück Kork in meiner Tasche. Ich mag es, die Textur der verschiedenen Elemente zu spüren.

Was ist Ihr heimliches Vergnügen?
Süßigkeiten. Schokolade.

Welcher Schmuck ist für Sie ein absolutes Muss?
Ohrringe. Mir gefällt, dass sich der Trend von kleinen, minimalistischen Modellen hin zu größeren Statement-Ohrringen verschiebt.

Gibt es etwas, ohne das Sie nicht leben können?
Mein Sohn

Welchen Beruf würden Sie ausüben, wenn Sie keine Schmuckdesignerin wären?
Ich habe davon geträumt, Künstlerin zu werden.

Was ist Ihr größter Erfolg bzw. Ihr bedeutendster Moment in Ihrer Karriere als Schmuckdesignerin?
Wir wurden in Norwegen für die „Costume-Awards“ nominiert. Das ist ein bedeutender Mode-Preis. Ein weiterer großer Moment war, als wir auffällige Statement-Schmuckstücke für die Osloer Modenschau entworfen haben. Es war eine Zusammenarbeit mit der Designerin Christina Ledang. Es war unglaublich aufregend, unseren Schmuck auf dem Laufsteg zu sehen.